Heißer Sommer: Palace of Fire Lesung an der Universität Bonn

Dank Prof. Dr. Marion Gymnich fand am 20. Juli 2018 die Book Release Party für den dritten Teil der Palace Saga, Palace of Fire – Die Kämpferin, geschrieben von C.E. Bernard und erschienen bei Penhaligon/Blanvalet, im Hörsaal XVII der Universität Bonn statt. Vanessa Basilio de Luca las einen Ausschnitt des frisch erschienenen Buches, mit so wenig Spoilern wie nur möglich. Für furchtlose und verschworene Palace Saga LeserInnen: Ein Handschuh spielt eine entscheidende Rolle, sowie ein Kleid aus Crêpe Georgette – ein leichter, matt-schimmernder, halb-transparenter Stoff. Ist das Kleid in weiß gehalten? Traut sich die Protagonistin Rea Emris dem Verbot einen Schritt entgegen zu setzen und um ihre Identität zu kämpfen?

Rea wagt das Unmögliche: Sie kehrt an der Seite von Prinz Robin nach London zurück – in das Land, in dem Magdalenen wie sie gefürchtet, gejagt und ausgelöscht werden. Doch Rea hat Robins Antrag, seine Frau und damit Königin von England zu werden, abgelehnt: Eine Zukunft mit ihm ist für sie undenkbar, wenn sie ihre wahre Identität geheimhalten muss. Außerdem hat Madame Hiver, die zwielichtige Verschwörerin am französischen Hof, Rea zu einem unheilvollen Pakt gezwungen. Doch dann taucht Robin unter und wird zum Gesetzlosen. Wird er sein Reich, seine Macht und seine Krone aufs Spiel setzen, um für Rea und die Freiheit zu kämpfen?

Der literarische Stoff ist geschrieben von Christine Lehnen, unter dem Pseudonym von C.E. Bernard: Sie freut sich sehr auf die erste Woche der Auslieferungen. Bei der Lesung hat sie ein paar Seiten aus dem englischen Original vorgelesen wobei Vanessa Basilio de Luca den deutschen Ausschnitt vertonte. Als „Vorband“ der Vorlesung gab Nina Rheinheimer ihre kürzlich veröffentlichte Kurzgeschichte „Der erste Pfeil“, erschienen im Bundeslurch-Verlag, zum Besten. Außerdem gab es Sekt und Seidenbänder – und dank einem Büchertisch von Witsch&Behrendt konnten die BesucherInnen die Bücher direkt vor Ort erwerben. Für einen wunderschönen Rückblick auf die Veranstaltung, besuchen Sie die Seite von Kleiner Komet, der engagierten und herrlich begeisterungsfähigen Literaturbloggerin.

Vanessa Basilio de Luca freut sich auf Lesestunden in der sommerlichen Abendsonne. Als nächstes widmet sie sich einem Werkschau Projekt und einer Forschungsarbeit zu dem Thema des theaterpädagogischen Potentials im Tanztheater.

Wie verbringen Sie Ihren Sommer?

Fotos: © Ina Habermann

 

Advertisements

Q&A-Session bei Hamlet von William Shakespeare

IMG_5905 2
Anthea Petermann (Regie), Vanessa Basilio de Luca (Laertes) und Ellie Lewerenz (Hamlet) bei der Q&A

Am 13. Juli 2018 fand in der Brotfabrik eine Q&A Session bezüglich der aktuellen Produktion der Bonn University Shakespeare Company, Hamlet, unter der Regie von Anthea Petermann statt.

Die Fragerunde wurde geleitet vom PR-Posten des Vorstandes, Ronny Bittner. Des Weiteren waren Anthea Petermann (Regie), Ellie Lewerenz (Hamlet), Christine Decker (Priest und Stage Management Team), Lina Zubedi (Ophelia), Tabea Laufenberg (Guard und Choreographie der contemporary dance performance innerhalb der Mousetrap) und Vanessa Basilio de Luca (Laertes) präsent.

IMG_5902Die Fragen und Antworten drehten sich vor allem um die Rollenarbeit/-vorbereitung, die Inszenierungsidee und die Umsetzung eines komplexen Konzeptes des berühmten Dramas und dem theatergeschichtlichen Gewicht von Hamlet auf der Bühne.

Vanessa Basilio de Luca freut sich über positive Rückmeldungen zu ihrem Schauspiel und natürlich über die über 800 ZuschauerInnen die sich in der Woche vom 07. bis zum 14. Juli das Stück angesehen haben.

Wenn Sie eine Frage an Laertes haben, schicken Sie gerne eine Mail an vanessa.basiliodeluca(a)googlemail.com !

Fotos © Ina Habermann

Premiere von Hamlet

Laertes1_VB
Esther Takats als Gertrude, Foto von Viola Bender

Am 7. Juli 2018 feierte William Shakespeares Hamlet unter der Regie von Anthea Petermann in der Brotfabrik Bonn Premiere. Vanessa Basilio de Luca spielte Laertes, die als weibliche Personifizierung des Antagonisten und doch Freund von Hamlet sowohl emotionale als auch körperliche Stärke erforderte – beim Fechtkampf, Zusehen wie sich die kleine Schwester Ophelia in den Wahnsinn treibt, Sarg-Tragen, Zusammenbrechen, Sterben…

The rest is silence.

Vanessa Basilio de Luca hat ihre Rolle sehr geliebt: Auch wenn sie jeden Abend gestorben ist hält sie sich an „Rest in peace, live in peace.“

Laertes2_VB
Lina Zubedi als Ophelia, Foto von Viola Bender

Die nahezu ausverkauften Aufführungen fanden auf Shakespeares Originalenglisch statt.

Fotos © Viola Bender und Ina Habermann (s. Bildunterschrift)

Workshop Places and Spaces in The Tempest and As You Like It an der Universität Bonn

In der angewandten Theaterwissenschaft mit theaterpädagogischer Herangehensweise hat Vanessa Basilio de Luca am 09. Juni 2018 für zwei Gruppen von jeweils 20 Studierenden zwei Workshops an der Universität Bonn geleitet. Im Rahmen einer studentischen Konferenz trug der Workshop zu der physisch-fühlbaren Erschließung des Konzeptes „Raum“ bei – unter Berücksichtigung der Werke The Tempest und As You Like It von William Shakespeare.

Bei „Places and Spaces“ waren insbesondere die Schlüsselworte Wald/Freiheit, Insel/Exil, Sturm/Flucht und Wandern zwischen diesen Räumen von großer Bedeutung.

IMG_5493
Tempest in Bonn, Foto von Ina Habermann

All corners else o‘ th‘ earth
Let liberty make use of. Space enough
Have I in such a prison.

(The Tempest, 1.2.597-600)

IMG_0716
Come to the forest, Foto von Ina Habermann

Vanessa Basilio de Luca empfiehlt dazu die Lektüre The Body Speaks von Lorna Marshall. Suchen Sie nach Inspiration zu Raum/Körper/Theater? Für mehr Empfehlungen melden Sie sich jederzeit gerne 📚

FEATS Festival in Antwerpen Fancies von Ellie Lewerenz

Am 18. Mai 2018, bei dem Festival of European Anglophone Theatre Societies (FEATS) in Antwerpen, brillierte Vanessa Basilio de Luca in ihrer Rolle als Quinn – ein charmanter und flirtfreudiger Kellner, der die Protagonistin Darcy bei einer langweiligen Business Party ablenkt. Das Stück „Fancies“ ist geschrieben von Ellie Lewerenz, die Regie und Produktion führten Christine Lehnen und Ina Habermann.

Während der Proben hat Vanessa Basilio de Luca die Company durch Workshops (Voice, Rollenfindung, Körperwahrnehmung) begleitet und die Fokussierung ihrer MitschauspielerInnen bedeutend unterstützt.

FEATS Rückblick und Feedback
Der Adjudicator Ben Humphrey hob die herausragende Leistung von Vanessa Basilio de Luca durch ihre „connection to the audience“ hervor. Als Quinn richtet sie ein paar Zeilen direkt an das Publikum und kann die ZuschauerInnen dadurch umso mehr in das Gedankenspiel zwischen Realität und Fantasie ziehen.

Sein Fazit: „A charming portrayal of this small but important role.“

Innerhalb des Festivals erhielt die Bonn University Shakespeare Company (BUSC) Nominierungen für „Best Original Script“ und „Best Stage Presentation“. Die beiden Vorstellungen am 22. und 23. Mai in der heimischen Spielstätte der Bonner Brotfabrik waren ausverkauft.

Quoted from the play:

QUINN Can I interest you in some hors d’oeuvres?

DARCY You can, if you tell me what they are first.

QUINN Food allergies or vegan?

DARCY Picky eater.

QUINN Well, we’ve got bruschetta with tomato, olive and… another vegetable I think. We’ve got…something creamy on crackers and we’ve got, ah, I remember that one. Figs in a blanket.

DARCY Like pigs in a blanket.

QUINN But with figs.

DARCY Gourmet humour.

QUINN It’s just as good as the food itself.

IMG_5422
Foto von Ina Habermann

Wer mehr über das Stück erfahren möchte – die Autorin des Stückes wurde von bonn.fm interviewt.

Eine weitere wundervolle Rezension hat die Literaturbloggerin und Theatergängerin bekannt als „Kleiner Komet“ hier verfasst. Danke für diese schöne Rezension!

Fotos © Viola Bender und Ina Habermann🎈

Palace of Glass Lesung in der Brotfabrik

Am Abend des 19. März 2018 fand eine Book Release Party in der KulturKneipe Brotfabrik in Bonn Beuel statt. Es war der Tag der Veröffentlichung von C. E. Bernards erstem Band der Palace Saga, Palace of Glass – Die Wächterin. Im Wechsel mit Robin Hemmersbach las Vanessa Basilio de Luca einen szenischen Auszug aus dem frisch erschienenen Buch vor und begeisterte mit ihrer Stimme über 100 Gäste, darunter Freunde, Familie, Bekannte, Neugierige und BloggerInnen aus dem Literaturbetrieb.

Die Party wurde neben der Lesung durch die Musik der Singer und Song-Writerin Clara Clasen (eine Kostprobe für die Ohren von ihr gibt es hier), zwei herrlichen Buch-Kuchen, einem Sektempfang, dem Bücher-Verkauf vor Ort dank der Bonner Buchhandlung Witsch&Behrendt, und natürlich durch zahlreiche rote Seidenbänder gekrönt.

Was hat es mit der roten Seide auf sich? Und worum geht es eigentlich in Palace of Glass?

Stellen Sie sich vor…

London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist.

Das Buch könnt ihr in allen Buchhandlungen eures Vertrauens erwerben. Die nächsten Bände der Trilogie erscheinen (ebenfalls bei Penhaligon / Blanvalet) im Mai und im Juli 2018.

Ihr seid auch fantasyverliebt und möchtet mehr lesen? Besucht den Blog von Stephanie / Kleiner Komet: Auf ihrer Seite findet ihr wunderbare Inspirationen über kreatives Schreiben, spannende Texte über Literatur, Lichtspiele und Geschichten aus ihrem Leben als Literaturbloggerin, Online-Redakteurin und Mutter. Und ihr findet bei ihr einen sehr schönen Artikel über die Book Release Party!

Fotos © Ronny Bittner und Ina Habermann

Hamlet von William Shakespeare – Sommerproduktion der BUSC

News der Bonn University Shakespeare Company: Für die Sommerproduktion 2018,  William Shakespeares Tragödie Hamlet, adaptiert und inszeniert von Anthea Petermann, übernimmt Vanessa Basilio de Luca die Rolle des Laertes.

Die Aufführungen sind in der Brotfabrik Bonn Beuel 7. – 10. und 12. – 14 Juli 2018.

O heat, dry up my brains! Tears seven times salt,

Burn out the sense and virtue of mine eye!

Castliste

Szene aus No Place Like Home von Beate Linnenkamp

In der Theaterproduktion „No Place Like Home“, von der Autorin und Regisseurin Beate Linnenkamp, spielte Vanessa Basilio de Luca die Rolle der Carly für einen szenischen Ausschnitt. Das Ensemble Moving Targets legt besonderen Wert auf die Figurenarbeit und die Ausarbeitung spannender Dialoge, mit einem Fokus für die Dynamiken zwischen den Charakteren und den Hintergrundgeschichten jeder Rolle.

No Place Like Home_1

„No Place Like Home“ zeigt einen Nahkampf um unausgesprochene Ressentiments und eine unverdaute gemeinsame Vergangenheit. Zu Beginn stellen sich Fragen wie: Woher kommt Carly und warum sucht sie Zuflucht vor ihrer eigenen Lebensgeschichte in einem halb leeren Apartment?

Am 14. Dezember 2018 gab es eine Szene als Kostprobe im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung auf der Bühne der Brotfabrik in Beuel. Im Herbst 2018 wird das Stück in seiner Gänze auf dieser Bühne zu sehen sein. Vanessa Basilio de Luca spielte Carly im Dezember; für den Auftritt im Oktober musste sie die Rolle leider aus persönlichen und zeitlichen Gründen abgeben. Sie bedankt sich herzlich bei der Cast, Crew und natürlich der Regisseurin/Autorin/Dramaturgin/Organisatorin für die intensive und inspirierende Zusammenarbeit!

Tickets für die Vorstellungen im Oktober sind hier käuflich zu erwerben. Hier geht es zu einem Rückblick der letzten Produktion von Moving Targets: „The Last of the Haussmans“ von Stephen Beresford.

Foto © Ina Habermann: Rebekka Zündorf als Charlotte, Vanessa Basilio de Luca als Carly

Movement Tanzprojekt BUSCiläum

Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren. – Pina Bausch

Hier ein paar persönliche Erfahrungswerte und Eindrücke zur Arbeit an „Movement“, dem letzen Regieprojekt von Vanessa Basilio de Luca:

Für das 25-jährige Jubiläum der Bonn University Shakespeare Company e.V. (BUSC) habe ich als Regisseurin und Choreographin, zusammen mit Ina Habermann als Produzentin, ein Tanzprojekt entwickelt und in der Brotfabrik in Bonn Beuel auf die Bühne gebracht. Instpiriert von Pina Bauschs magischem Tanztheater und der Arbeit zeitgenössischer Tänzer und Choreographen wie Ryan Heffington, gab außerdem noch die Mystery-Serie „The OA“, die auf Netflix zu sehen ist, den nötigen Anstoß etwas derart Gleiches zu inszenieren. Unmöglich, möchte man denken, wenn man nicht mindestens klassisches Ballet als Voraussetzung hat, oder wenigstens ausgebildete TänzerInnen findet. Mein Anspruch war es jedoch, möglichst unbehaftete Menschen zu begeistern, die sich nicht scheuen mit ihren Körpern und Bewegungen eine Geschichte zu erzählen.  Die Ehrfurcht vor der Aufgabe ist für Folgeprojekte nach wie vor groß. Dennoch sollte Tanz und der Wunsch nach Ausdruck nicht als etwas exquisites betrachtet werden, sondern mehr ein machtvolles Mittel darstellen, die Gewohnheiten des Alltags zu brechen. Der Konfrontation von Schönheit, Energie und Körperlichkeit und dem Verlust von Angst vor Veränderung. So endete die E-Mail mit dem Aufruf für das Projekt und die Teilnehmerzahl war zunächst auf fünf Interessierte festgesetzt. Das Interesse an diesem Projekt war unerwartet groß, sodass am Ende ein Tanz-Ensemble von neun TänzerInnen entstand.  Ein mehrstündiger Kick-off Workshop, das Durchwälzen hilfreicher Sekundärliteratur, intensive Proben, Yoga, Schweiß und Tränen gipfelten in einem ca. 20-minütigen Beitrag den wir einfach „Movement“ nannten. Anfangs mit dem zu Grunde liegenden Zustand von Abschied und Einsamkeit, Machtlosigkeit und Stillstand, hin zu einem Durchbruch und einer gemeinsamen Befreiung durch kraftvolle, synchrone Bewegungen. Wellenartige movements und gemeinsames Atmen bedeuteten eine kurze, aber starke und eindrucksvolle Sequenz des Beitrages.

Movement_1Movement_2

Movement_3
Philipp Blanke, Vanessa Basilio de Luca, Tabea Laufenberg, Federico Espósito, Astrid Linne von Berg, Lisa Pohlers, Ina Habermann und Eva Fürst © Ina Habermann

Das Publikum, überwiegend (alt-)BUSCer, die sowohl selbst Beiträge an diesem Abend präsentierten als auch Zuschauer waren, feierten das Tanztheater – einen Beitrag, den es in dieser Form bei der BUSC noch nicht gab.