Palace of Glass Lesung in der Brotfabrik

Am Abend des 19. März fand eine Book Release Party in der KulturKneipe Brotfabrik in Bonn Beuel statt. Es war der Tag der Veröffentlichung von C. E. Bernards erstem Band der Palace Saga, Palace of Glass – Die Wächterin. Im Wechsel mit Robin Hemmersbach las Vanessa Basilio de Luca einen szenischen Auszug aus dem frisch erschienenen Buch vor und begeisterte mit ihrer Stimme über 100 Gäste, darunter Freunde, Familie, Bekannte, Neugierige und auch BloggerInnen aus dem Literaturbetrieb.

Die Party wurde neben der Lesung durch die Musik der Singer und Song-Writerin Clara Clasen (eine Kostprobe für die Ohren von ihr gibt es hier), zwei herrlichen Buch-Kuchen, einem Sektempfang, dem Bücher-Verkauf vor Ort dank der Bonner Buchhandlung Witsch&Behrendt, und natürlich durch zahlreiche rote Seidenbänder gekrönt.

Was hat es mit der roten Seide auf sich? Und worum geht es eigentlich in Palace of Glass?

Stellen Sie sich vor…

London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist.

Das Buch könnt ihr in allen Buchhandlungen eures Vertrauens erwerben. Die nächsten Bände der Trilogie erscheinen (ebenfalls bei Penhaligon / Blanvalet) im Mai und im Juli 2018.

Ihr seid auch fantasyverliebt und möchtet mehr lesen? Besucht den Blog von Stephanie / Kleiner Komet: Auf ihrer Seite findet ihr wunderbare Inspirationen über kreatives Schreiben, spannende Texte über Literatur, Lichtspiele und Geschichten aus ihrem Leben als Literaturbloggerin, Online-Redakteurin und Mutter. Und ihr findet bei ihr einen sehr schönen Artikel über die Book Release Party!

Fotos © Ronny Bittner und Ina Habermann

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Hamlet von William Shakespeare – Sommerproduktion der BUSC

News der Bonn University Shakespeare Company: Für die Sommerproduktion 2018,  William Shakespeares Tragödie Hamlet, adaptiert und inszeniert von Anthea Petermann, übernimmt Vanessa Basilio de Luca die Rolle des Laertes.

Die Aufführungen sind in der Brotfabrik Bonn Beuel 7. – 10. und 12. – 14 Juli 2018.

O heat, dry up my brains! Tears seven times salt,

Burn out the sense and virtue of mine eye!

Castliste

No Place Like Home von Beate Linnenkamp – Probenfortschritt

Seit September 2017 ist Vanessa Basilio de Luca in der Theaterproduktion „No Place Like Home“, von der Autorin und Regisseurin Beate Linnenkamp, in der Rolle als Carly involviert. In dem kleinen Ensemble geht es um Figurenarbeit und intensive Dialoge, mit besonderem Bewusstsein für die Dynamiken zwischen den Charakteren und den Hintergrundgeschichten jeder einzelnen Rolle. Woher kommt Carly und warum sucht sie Zuflucht vor ihrer Vergangenheit in einem halb leeren Apartment?

Am 14. Dezember 2018 gab es einen szenischen Ausschnitt als Kostprobe im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung auf der Bühne der Brotfabrik in Beuel. Im Herbst 2018 wird das Stück in seiner Gänze in der Brotfabrik zu sehen sein.

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Rebekka Zündorf als Charlotte, Vanessa Basilio de Luca als Carly © Ina Habermann

Movement Tanzprojekt BUSCiläum

Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren. – Pina Bausch

Hier ein paar persönliche Erfahrungswerte und Eindrücke zur Arbeit an „Movement“, dem letzen Regieprojekt von Vanessa Basilio de Luca:

Für das 25-jährige Jubiläum der Bonn University Shakespeare Company e.V. (BUSC) habe ich als Regisseurin und Choreographin, zusammen mit Ina Habermann als Produzentin, ein Tanzprojekt entwickelt und in der Brotfabrik in Bonn Beuel auf die Bühne gebracht. Instpiriert von Pina Bauschs magischem Tanztheater und der Arbeit zeitgenössischer Tänzer und Choreographen wie Ryan Heffington, gab außerdem noch die Mystery-Serie „The OA“, die auf Netflix zu sehen ist, den nötigen Anstoß etwas derart Gleiches zu inszenieren. Unmöglich, möchte man denken, wenn man nicht mindestens klassisches Ballet als Voraussetzung hat, oder wenigstens ausgebildete TänzerInnen findet. Mein Anspruch war es jedoch, möglichst unbehaftete Menschen zu begeistern, die sich nicht scheuen mit ihren Körpern und Bewegungen eine Geschichte zu erzählen.  Die Ehrfurcht vor der Aufgabe ist für Folgeprojekte nach wie vor groß. Dennoch sollte Tanz und der Wunsch nach Ausdruck nicht als etwas exquisites betrachtet werden, sondern mehr ein machtvolles Mittel darstellen, die Gewohnheiten des Alltags zu brechen. Der Konfrontation von Schönheit, Energie und Körperlichkeit und dem Verlust von Angst vor Veränderung. So endete die E-Mail mit dem Aufruf für das Projekt und die Teilnehmerzahl war zunächst auf fünf Interessierte festgesetzt. Das Interesse an diesem Projekt war unerwartet groß, sodass am Ende ein Tanz-Ensemble von neun TänzerInnen entstand.  Ein mehrstündiger Kick-off Workshop, das Durchwälzen hilfreicher Sekundärliteratur, intensive Proben, Yoga, Schweiß und Tränen gipfelten in einem ca. 20-minütigen Beitrag den wir einfach „Movement“ nannten. Anfangs mit dem zu Grunde liegenden Zustand von Abschied und Einsamkeit, Machtlosigkeit und Stillstand, hin zu einem Durchbruch und einer gemeinsamen Befreiung durch kraftvolle, synchrone Bewegungen. Wellenartige movements und gemeinsames Atmen bedeuteten eine kurze, aber starke und eindrucksvolle Sequenz des Beitrages.

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Philipp Blanke, Vanessa Basilio de Luca, Tabea Laufenberg, Federico Espósito, Astrid Linne von Berg, Lisa Pohlers, Ina Habermann und Eva Fürst © Ina Habermann

Das Publikum, überwiegend (alt-)BUSCer, die sowohl selbst Beiträge an diesem Abend präsentierten als auch Zuschauer waren, feierten das Tanztheater – einen Beitrag, den es in dieser Form bei der BUSC noch nicht gab.

 

Premiere von All’s Well That Ends Well

Am 8. Juli 2017 feierte William Shakespeares All’s Well That Ends Well unter der Regie von Ina Habermann und Christine Lehnen in der Brotfabrik Bonn Premiere. Vanessa Basilio de Luca spielte darin die Rolle des Clowns Lavatch, die körperbetontes Spiel des physical theatre zwischen Schattentheater und emotionalen Konflikten erforderte. Die ausverkauften Aufführungen fanden auf Shakespeares Originalenglisch statt.

Fotos © Sabrina Wollmann und © Ronny Bittner

Julia Caesar von William Shakespeare

Bei William Shakespeares Tragödie  Julia Caesar stand Vanessa Basilio de Luca als Octavia auf der Bühne – in der Adaption und Inszenierung von Lukas Wosnitza.

Julia Caesar ist die mächtigste Frau Roms. Während sich die politische Elite in dem damit einhergehenden Status Quo langweilt, neiden einige Verschwörer Caesar ihre Position. Trotz Demonstrationen im Inneren und Terrordrohungen von außen planen sie die Ermordung Caesars im Senat. Als ihnen dies gelingt, reichen ein unentschlossener Moment und ein der besten Reden in Shakespeares Werk um die Stimmung im Volk kippen zu lassen und einen Bürgerkrieg mit ungewissem Ausgang zu entfachen.

Octavia
© Ronny Bittner